Änderung des Elterngeldes bei Corona-Pandemie

Zeiten ändern sich, Menschen auch... und das Elterngeld während der Corona-Pandemie? Ja, dass auch bzw. die Voraussetzungen dafür. Liebe Eltern, in diesem Blog erfahrt ihr, was sich genau ändert und ob ihr vielleicht davon betroffen seid.

Die Infos zu diesem Blog könnt ihr genauer unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-passt-elterngeld-an-1745848 oder unter https://www.oekotest.de/kinder-familie/Corona-Krise-Aenderungen-beim-Elterngeld-beschlossen-_11238_1.html nachlesen.

Aufgrund der Corona-Krise können einige Eltern unter Umständen die Voraussetzungen für das Elterngeld nicht mehr erfüllen. Sei es, weil ein paar von ihnen in Kurzarbeit gehen mussten, weil sie freigestellt wurden oder andere, weil sie in den systemrelevanten Berufen plötzlich deutlich mehr arbeiten müssen. Ihr fühlt euch angesprochen? Dann lest weiter :)

Auf Anraten des Bundesfamilienministeriums wurde eine neue Regelung vom Bund beschlossen. Diese gilt rückwirkend zum 01.03.2020.

Das Elterngeld ist die in Deutschland bekannteste und beliebteste Familienleistung. Ziel der unten aufgeführten Änderungen ist es, die Situation der Eltern aufzufangen und zu unterstützen, die nicht mehr in der Lage sind die Voraussetzungen aufgrund von Corona einzuhalten. Die Regelungen sind kurzfristig und zeitlich befristet. Mehr zum Allgemeinen Elterngeld und ein paar Tipps zur Antragstellung findet ihr unter (LINK zum Blog).

So, jetzt aber zu den aktuellen News. Es gibt drei kurzfristige Änderungen:

  1. Systemrelevante Berufe

"Eltern, die in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten, können ihre Elterngeldmonate aufschieben. Das heißt: Ist es ihnen nicht möglich, ihre Elterngeldmonate zwischen dem 1. März und 31. Dezember 2020 zu nehmen, können sie diese nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021." (Bundesregierung Deutschland, 22.04.2020)

  1. Partnerschaftsbonus

Der Partnerschaftsbonus bleibt weiter bestehen. Auch wenn ein Elternteil mehr/ weniger als geplant arbeitet infolge der Corona-Situation, hat es keine Auswirkungen auf den Bonus. Der Partnerschaftsbonus ist eine zusätzliche Leistung zum Elterngeld, der Eltern unterstützt, die beide arbeiten gehen und sich die Kindererziehung teilen.

  1. Kurzarbeit/ Freistellung

Eltern, die aufgrund der Corona Krise finanzielle Verluste verzeichnen, sollen keinen Nachteil haben. "Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I aufgrund von Corona reduzieren das Elterngeld nicht und fließen auch bei der späteren Berechnung des Elterngeldes für ein weiteres Kind nicht mit ein." (Ökotest, 22.02.2020) Das Bundesministerium erweitert den Wortlaut sogar um "Zeiten mit verringertem Einkommen".

 

Ich wünsche euch alles Gute! Bleibt gesund.