Beikost – es läuft nicht immer nach Plan

Liebe Mami, ich nehme an, du bist eine Vollblut-Mami aus Leib und Seele, die ihrem Baby nur das Beste geben und Gutes tun möchte. Dafür liest du viele Bücher und Ratgeber, schaust YouTube-Videos, tauscht dich mit anderen Mamis aus, besuchst vielleicht sogar Onlinekurse oder Seminare… Du gibst einfach alles. Und trotzdem gibt es Themen in der Erziehung, da steckt man selbst nicht drin. Ein beliebtest Beispiel dafür ist die Einführung der Beikost.

Jedes Kind ist individuell, hat seine eigenen Vorlieben und einen eigenen Geschmack, es hat seinen eigenen Kopf und eigene Ansprüche. Das zeigt sich besonders deutlich beim Essen. Sicher kennst du das auch? Du hast dein Lieblingsrestaurant, es gibt Dinge, die du gar nicht essen möchtest und zu bestimmten Lebensmitteln und Gerichten passen ausgewählte Getränke am besten dazu. Nun gut, ganz so ein Feinschmecker ist dein Baby vermutlich noch nicht, aber gewisse Tendenzen von Vorlieben und Abneigungen können sich durchaus zeigen.

In der jetzigen Blogreihe möchte ich dir, liebe Mami, die klassische Beikosteinführung mit Babybrei und das bekannte Baby-led Weaning erklären. Natürlich ist auch ein Mix vorstellbar. Das Allerwichtigste ist aber, dass du für euch als Familie das Passende findest! Ganz egal, was die beste Freundin, die sympathische Nachbarin oder die wohlwollende Oma meint.

Baby-Beikost mit Brei

  1. Der Selbstgekochte
  2. Der Gekaufte

Kurz vorweg: beide Varianten sind vollkommen in Ordnung. Bei beiden Möglichkeiten gibt es Vor- und Nachteile und natürlich kannst du auch beides ausprobieren. Schau einfach, was deinem Baby am besten schmeckt und was sich am Besten in euren Alltag integrieren lässt.

  1. Der selbstgekochte Brei

Viele Mamas haben den Anspruch an sich, den Brei zuhause selbst zu kochen, um zu wissen, welche Zutaten drin sind. Aber auch, um bestimmte Gemüse- und Obstsorten zu kombinieren, die es als Gläschen nicht gibt. Die VORTEILE liegen auf der Hand: natürlich, regional, saisonal, qualitativ hochwertig und das Gefühl, dem eigenen Kind ein Stück Heimat und Liebe mitzugeben.

Am besten ist es, wenn du für den Brei Biogemüse und -obst kaufst oder die Zutaten direkt von Markt, Bauern oder Erzeuger besorgst. Achte darauf, dass das Gemüse/ Obst saisonal und regional ist. Auch beim Fleisch- bzw. Fischkauf ist es wichtig darauf zu achten, dass Herkunft und Qualität stimmen.

Das Selbstkochen hat aber auch den NACHTEIL, dass es sehr zeitintensiv ist. Darum beschließen einige Mamis, dass sie vorkochen und den Brei in kleinen Portionen einfrieren. Das Gute daran ist, dass du nur einen Tag in der Woche in der Küche stehst und einen größeren Zeitaufwand hast. Sobald der Brei fertig gekocht ist, lässt du ihn auskühlen, schüttest ihn z.B. in kleine Silikongefäße und frierst ihn dann portioniert ein. Bei Bedarf taust du den Brei auf und kannst ihn z.B. mit einem Klecks Butter oder Öl und ein paar Gartenkräutern  verfeinern.

In Summe klingt "Brei selbstkochen" gar nicht so schwer, wenn man einen Plan hat, oder? Aber selbst, wenn du mit viel Herzblut, Leidenschaft und Sorgfalt den Brei kochst, unterschiedliche Zutaten auswählst und liebevoll miteinander vermengst - es gibt leider kein Patentrezept dafür, dass dein Baby den Brei auch gerne isst, geschweige denn genießt. Häufig ist es sogar so, dass der mühevoll gekochte Brei direkt beim ersten Löffel ausgespuckt wird oder auf dem Boden landet. Das ist natürlich ziemlich frustrierend und gleichzeitig verunsichert es die meisten Mamas. Gedanken wie 'Habe ich was falsch gekocht?'; 'War der Brei zu heiß/ zu bitter/ zu stückig?' oder 'Vielleicht ist mein Kind halt auch einfach kein Breikind...' gehen dir dann durch den Kopf - und das ist völlig normal.

Dein neues Motto bei der Einführung der Beikost sollte lauten: bleib cool, bleib geduldig! Gerade, wenn du den Brei neu einführst, ist es wichtig, jede Menge Geduld mitzubringen. Die Kleinen halten sich nur selten an die im Lehrbuch stehenden Vorgaben, ihre Geschmäcker müssen sich erst (aus)bilden, entfalten und zeigen. Sei also weiter kreativ beim Selberkochen und biete deinem Kind unterschiedliche Geschmackserlebnisse an. Und manchmal lohnt es sich auch, etwas hartnäckig zu sein! Es gibt den Grundsatz, dass ein Baby an bis zu sieben aufeinanderfolgenden Tagen eine Sorte Brei probieren muss, bis es für sich entschieden hat, ob es den Geschmack wirklich mag oder eben nicht. Es kann also vorkommen, dass bei den ersten Löffeln das kleine Gesichtchen ganz fürchterlich verzogen wird und dein Baby nach ein paar Tagen gar nicht mehr genug von diesem köstlichen Brei bekommen kann.

Trotz allem kann es natürlich auch vorkommen, dass du nicht jede Woche Zeit oder Lust hast, um den Brei zu kochen. Das ist auch völlig legitim. Du kannst dann entweder auf die Gläschen, die es z.B. bei DM, Rossmann, Rewe, Müller etc. zu kaufen gibt, zurückgreifen. Oder wenn du keine Babykonserven an dein Baby verfüttern möchtest, kannst du tiefgekühlte Babybreie online bestellen (z.B. unter www.nuriforbabies.de). Die Breie der Marke "Nuri" werden direkt nach der Herstellung schockgefrostet, somit bleiben viele der wertvollen Nährstoffe und Vitamine erhalten. Die tiefgekühlten Breie kannst du auch ohne Probleme ein paar Monate im Tiefkühlfach lagern.

 

  1. Der gekaufte Brei

Egal, ob du keine Lust hast den Brei selbst zu kochen, es vielleicht nicht kannst oder einfach keine Zeit hast. Der gekaufte Brei hat klare VORTEILE: du hast eine große Auswahl an verschiedenen Breisorten und Kombinationen, die qualitativ geprüft und professionell hergestellt wurden. Beim Kaufen der Breie solltest du viel Wert darauf legen, dass die Qualität und Herkunft stimmen.

Die Bio-Breie sind zwar preislich etwas gehobener, das sollte aber nicht der alleinige Grund sein, weswegen du dich für eine andere Marke entscheidest. Bio-Qualität ist das Beste für dein Baby. Achte auch darauf, dass möglichst wenig Salz und industrieller Zucker im Brei verarbeitet sind. Gerade in den Abendbreien finden sich leider häufig Zuckerzusätze.

Der NACHTEIL der gekauften Breie ist das, dass du als Mutter dem Hersteller das Vertrauen entgegen bringen und ihm glauben musst, was er auf das Gläschen schreibt. Zu Prüfen, ob z.B. die Zutaten wirklich Bio sind oder wirklich nur Rindfleisch als Zusatz hinzugefügt wurde, ist schlichtweg unmöglich. Auch bestimmte Kombinationen von Obst und Gemüse werden im Gläschen nicht angeboten. Es gibt aber eine immer größer werdende Auswahl, um eine große Bandbreite zufrieden zu stellen.

 

…zu guter Letzt ist natürlich auch eine Kombination der beiden Möglichkeiten vorstellbar und häufig die gängige Praxis. Vielen Müttern erleichtert die Kombination von selbst gekochtem Brei (bspw. wenn du mit deinem Baby zuhause bist) und Breigläschen (bspw. wenn du mit deinem Baby unterwegs bist) den Alltag enorm.

 

Liebe Mami, jetzt hast du einen kurzen Überblick zum Thema Beikoststart mit Brei erhalten. Wäge die Vor- und Nachteile für dich ab, besprich es mit deinem Partner und entscheide dich dann für eine Variante, die für dich und dein Baby passt. Es muss auch nicht direkt das finale Ergebnis sein, das ihr dann bis zum Ende durchziehen müsst. Experimentiere einfach ein bisschen, probiert gemeinsam aus, was zu euch passt und was sich richtig anfühlt – und ändert bei Bedarf das Eine oder Andere ab.

Falls dir der Brei aber nicht so ganz zusagt, kannst du im nächsten Blog ein paar Infos über Baby-led weaning nachlesen.

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